Fussprobleme

Weitere Hilfe bei Fußproblemen

OrthopÄdieschuhmacher

Perfekt angepasste Einlagen sind das A und O bei Fußfehlstellungen und Fehlbelastungen. Doch ein guter Orthopädischuhmacher kann noch viel mehr.

 

Physiotherapeuten

Es gibt einige Physiotherapeuten, die sich auf die Behandlung von Füßen spezialisiert oder in diesem Bereich besonders fortgebildet haben.

 

OrthopÄDEN

Leider ist manchmal z.B. beim Hallux Valgus eine Operation nicht mehr zu vermeiden - diese kann nur von einem qualifizierten Orthopäden durchgeführt werden, der über möglichst viel Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen sollte

FUSSPRECHSTUNDE

Die Asklepios Klinik in Bad Abbach bietet zweimal wöchentlich eine Fußsprechstunde.

Der Fuß - ein Kunstwerk leistet Schwerstarbeit

Alle trampeln wir täglich auf ihnen herum - auf unseren Füßen. Wir nehmen sie dabei als selbstverständlich wahr und kaum einer kümmert sich um sie oder pflegt sie, viele finden ihre Füße sogar "häßlich".
Doch was passiert, wenn die Füße nach vielen Jahren der Vernachlässigung anfangen Probleme zu bereiten?

 

"Der menschliche Fuß ist ein Kunstwerk aus 26 Knochen, 1078 Bändern und 19 Muskeln" soll Leonardo da Vinci gesagt haben.

Dazu kommen noch 10 Zehennägel, die das darunter liegende Gewebe vor zu viel Druck etc. schützen sollen.

 

Der Mensch gehört zu den wenigen Tieren, die nur auf den Hinterbeinen gehen. Dies hat uns ermöglicht unsere Hände frei zu nutzen, dadurch lastet aber auch unser ganzes Gewicht auf unseren Füßen.

 

Unsere Füße tragen eine große Verantwortung - und SIE tragen die Verantwortung für Ihre Füße.


Die häufigsten Fußprobleme

 

Egal welches Problem die Füße quält, es ist wichtig, die URSACHEN herauszufinden und soweit möglich zu beheben. Wir helfen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung.

 

Diabetisches Fußsyndrom

Das diabetische Fußsyndrom stellt eine der am meisten gefürchteten Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus dar. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Schädigung der Nerven des Fußes, welche zu schmerzlosen Druckgeschwüren führt, und der Schädigung der Blutgefäße des Fußes, welche zu Durchblutungsstörungen führt. In vielen Fällen sind beide Formen miteinander kombiniert. Die Entwicklung eines diabetischen Fußsyndroms kann durch eine intensive Fußpflege und eine optimale Blutzuckereinstellung vermieden werden. Die Therapie des diabetischen Fußsyndroms gestaltet sich oft sehr schwierig und aufwendig. Je nach Symptomen kommen Antibiotika, durchblutungsfördernde Maßnahmen (auch Operationen), physiotherapeutische Übungen oder Neuroleptika zum Einsatz. Die Therapie erfordert meist die Einbeziehung einer Fußambulanz, von Gefäßspezialisten (Angiologen), Orthopäden und weiteren Spezialisten.

Eingewachsene Nägel

Eingewachsene Nägel sind einer der häufigsten Gründe warum selbst junge Menschen bereits den Fußpfleger oder Podologen aufsuchen. Der Grund liegt wohl darin, dass ein eingewachsener Nagel sehr schnell sehr schmerzhaft werden kann.
Die Ursachen für eingewachsene Nägel sind sehr unterschiedlich. Häufig spielt das falsche Schneiden eine Rolle, aber auch Fuß- und Zehendeformationen oder falsches Schuhwerk.
Wenn zum Einwachsen auch noch Entzündungen und/oder Granulationsgewebe hinzukommen muss dies unbedingt von einem Arzt behandelt werden. Glücklicherweise werden eingewachsene Nägel heutzutage kaum noch "gezogen", also vollständig entfernt. Dies ist nicht nur völlig unnötig sondern verursacht auf lange Sicht meist mehr Probleme als es löst.

Hornhaut

Ein bisschen Hornhaut ist ganz normal und der Fuß benötigt ja auch etwas Schutz vor unebenem oder spitzigem Untergrund beim Barfuß laufen. Nimmt die Hornhaut jedoch überhand (Hyperkeratose) oder verteilt sie sich ungleichmäßig an bestimmten Stellen, dann kann sie schnell zum Problem werden. Insbesondere an den Fersen neigt trockene Hornhaut zum Einreißen (Rhagaden), was äußerst unangenehm und schmerzhaft werden kann. Die Behandlung von solchen hartnäckigen Rissen ist häufig etwas langwierig und muss durch konsequente Pflege vom Kunden begleitet werden.

Hühneraugen

Im Volksmund werden Hühneraugen auch Leichdorn oder Jammerknötchen genannt - die medizinische Bezeichnun lautet Clavi. Bei Hühneraugen handelt es sich um punktuelle Hornschichtverdickungen, in deren Mitte sich häufig ein bis in die Tiefe reichender Dorn befindet. Ob ein Hühnerauge schmerzt oder nicht hängt von der Stelle an, an der es sich befindet. Je nächer ein Hühnerauge am Knochen ist und je weniger "Polster" sich an der Stelle befindet, desto eher wird es auch schmerzhaft sein. Hühneraugen sind selbst unterhalb der Nagelplatte möglich.
Neben der Entfernung ist es unbedingt nötig, die Ursache herauszufinden und soweit möglich zu beseitigen oder zumindest die Druckbelastung zu verringern, damit das Hühnerauge nicht wiederkommt.

Warzen

Im Gegensatz zum nicht ansteckenden Hühnerauge handelt es sich bei der Warze um eine Virusinfektion, die unbedingt vom Arzt behandelt werden sollte. Natürlich können Sie auch in der Apotheke ein Mittel zur "Selbstverätzung" holen, dieser Versuch endet jedoch häufig damit, dass sie zwar das gesunde Gewebe um die Warze herum zerstören, die Warze selbst sich jedoch nicht beseitigen lässt.
Sehr gute Erfahrungen was die schnelle und dauerhafte Beseitigung von Warzen angeht haben wir mit der Entfernung per Laser durch den Hautarzt gemacht.

Holznägel

Eigentlich sollte hier Onychauxis stehen. Damit werden Verdickungen der Nagelplatte bezeichnet.
Eine häufige Unterform, bei der der Nagel wie altes, morsches Holz zerbröselt sind die Holznägel.
Aber auch der Papageienschnabelnagel, Klauennagel usw.
Diese sind für den Laien fast unmöglich zu kürzen. Außerdem besteht bei allen Verdickungen der Nagelplatte die große Gefahr, dass Nagelmaterial und Zehenbeere immer stärker miteinander verwachsen und so irgendwann der Nagel gar nicht mehr gekürzt werden kann.

Die Gründe für solche Nagelveränderungen sind äußerst vielfältig, sie treten jedoch vor allem
bei älteren Menschen auf.

Zangennägel / Röhrennägel

Zangen- und Röhrennägel sind nicht so flach wie der übliche Zehennagel, sondern besonders an den Außenseiten stark bis sehr stark gekrümmt. Dadurch besteht ständig die Gefahr, dass sie bei falschem Kürzen seitlich in den Nagelfalz einwachsen.

Nagelpilz

Die Onychomykose ist eine durch einen Pilz verursachte Krankheit, welche sowohl Zehen- als auch Fingernägel befallen kann. Für eine sichere Diagnose sollte ein Arzt eine Kultur anlegen. Anschließend wird er Ihnen Antimykotika verschreiben, welche Sie regelmäßig zuhause auf den Nagel auftragen müssen. Unterstützend kann die Fußpflegerin die Nagelplatte regelmäßig abtragen. Leider werden Nagelpilze häufig bagatellisiert und als reines "Schönheitsproblem" behandelt. Sie gehören jedoch unbedingt professionell und konsequent behandelt.

Fußpilz

Der Fußpilz gehört zu den Dermatomykosen, also den Hautpilzerkrankungen. Er sollte nicht nur unbedingt von einem Arzt diagnostiziert und mitbehandelt werden, vor allem ist es wichtig, konsequent auch nach Abklingen der Beschwerden die Behandlung noch eine zeitlang fortzusetzen und auch die Umgebung mitzubehandeln. Zum einen damit nicht noch weitere Familienmitglieder sich anstecken, zum anderen um zu vermeiden, dass man sich selbst immer wieder von Neuem inzfiziert.

Hallux Valgus

Beinahe schon Fuß-Volkskrankheit Nr. 1 ist der Hallux Valgus. Dies bedeutet, dass der Großzehl zur Kleinzehenseite hin abweicht. Im fortgeschrittenen Stadium geht diese Abweichung auch mit Druckstellen und Hühneraugen einher. Wirklich schmerzhaft wird es, wenn eine Schleimbeutelentzündung hinzukommt.
Die Ursache für den Hallux ist stets eine Kombination aus genetischen Faktoren und anderen Faktoren wie Schuhen etc. in Verbindung mit einem Spreizfuß. Da der Hallux im frühen Stadium meist keine Schmerzen verursacht, wird er hier eigentlich so gut wie nie behandelt. Meist wird erst dann reagiert, wenn es für konservative Behandlungsmethoden zu spät ist, nämlich wenn Schmerzen beim Gehen hinzukommen.
Die Tatsache, dass fast immer zu spät auf diese Zehen- und Fußfehlstellung reagiert wird, hat zur Folge, dass für viele irgendwann der Gang zum Orthopäden und die Operation unvermeidbar werden.

Wissen Sie Ihre richtige Schuhgröße?

Ihre Schuhgröße wissen die meisten Menschen noch, oder meinen zumindest diese zu wissen, oft sind beide Füße aber schonmal unterschiedlich groß, von der Fußbreite einmal ganz zu schweigen.

Die KORREKTE SCHUHGRÖSSE besteht nicht nur aus der durch die Zahlen angezeigte Schulänge (z.B. 38, 42...) sondern auch aus der SCHUHWEITE. Diese wird in Buchstaben gemessen von F für normal bis K für besonders breite Füße.

Um Ihre richtige Schuhgröße zu ermitteln, messen sie auf jeden Fall BEIDE Füße gemäß der folgenden Anleitung:

 

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